Herrscher

Antonia Bayle

Antonia BayleAntonia Bayle ist die Herrscherin des Königreichs Qeynos. Sie wurde unter dem Namen Shirrana auf einer kleinen Insel geboren, die seit Jahrhunderten durch Katastrophen isoliert war, wodurch sie nicht die geringste Ahnung hatte, dass sie vom Herrscherhaus in Qeynos abstammt. Als die Katastrophen nachließen und ihre Insel die Kunde von der Vernichtung der Bayle Familie erreichte, enthüllten die Hüter ihres Geheimnisses endlich die Wahrheit über ihre Herkunft. Shirrana ging mit Briefen, die ihre Abstammung belegten, nach Qeynos, wo sie zu lernen begann, eine Anführerin zu sein. Nach mehreren Jahren der Unterweisung nahm sie den Titel der Antonia an und beanspruchte den Thron; sie regiert ihre Stadt nun seit sieben Jahren.

Obgleich erst Ende zwanzig, ist Antonia Bayle bereits eine verdiente Herrscherin. Ausgestattet mit einem rätselhaften Charme und unleugbarer Schönheit, fordert sie augenblicklich die Aufmerksamkeit aller, die sie sehen. Aber sie ist weit davon entfernt nur ein schönes Gesicht zu sein; schon bald nach ihrer Ankunft in Qeynos hat sie ihr natürliches Talent unter Beweis gestellt, ihr Volk zu inspirieren und weise Entscheidungen bezüglich seiner Zukunft zu treffen. Sie spricht aus dem Herzen und motiviert ihre Untertanen, an ihre eigene Fähigkeit zu glauben, große Dinge zu erreichen.

Antonia interessiert sich wenig für die Anhäufung persönlicher Macht, und investiert ihre ganze Zeit und Energie zum Wohle ihrer Stadt. Für sie ist die Vergangenheit nur Prolog; sie ermutigt ihre Untertanen, alte Rivalitäten für eine bessere Zukunft beiseite zu legen. Beständig betont sie den Wert des Erreichten, fest im Glauben, dass der Mensch seine Fehler hinter sich lassen und lernen muss, das Leben jedes Einzelnen um sich herum zu verbessern.

Im Festhalten an die Tradition, dass kein Herrscher von Qeynos jemals König (oder Königin) genannt werden soll, betrachtet sich Antonia als Repräsentantin ihres Volkes. Obwohl sie ihre königliche Abstammung nicht leugnet, stellt sie sich doch als einfache Mitbürgerin dar, die denselben Herausforderungen begegnet wie der durchschnittliche Einwohner. Ihre Reden wenden sich gleichermaßen an Bürgerliche und Aristokraten, und stellen klar, dass alle Menschen eine Verantwortung gegeneinander haben, unabhängig von ihrer gesellschaftlichen Stellung. Wenn sie über die Erfolge ihres Volkes spricht, betont sie, dass ein Sieg für den Einzelnen ein Sieg für alle ist. Antonia versteht das Bedürfnis ihres Volkes nach Religion, und so fördert sie die Glaubensfreiheit. Obgleich sie selbst keine konkrete Gottheit vertritt, betrachtet sie jeden Glauben an einen gutartigen Gott als etwas Positives, das die Leute dazu bewegt, das Richtige zu tun.

Wenn sie über die konkurrierende Stadt Freeport spricht, ist Antonia sehr darauf bedacht, ihre Feindseligkeit auf deren Herrscher zu richten, und nicht auf die Einwohner. Sie macht keinen Hehl aus ihrer Verachtung für Lucan D’Lere, der schon mehrere Male in der Vergangenheit den Versuch unternommen hat, sie zu täuschen und irrezuführen. Sie stellt ihn als den Lügner und Manipulator hin, der er ist, aber sie bezeichnet das Volk von Freeport selten als etwas anderes als fehlgeleitet. Wenn ein ehemaliger Anhänger von D’Lere seinen bösen Wegen abschwört und beweist, dem Allgemeinwohl dienen zu wollen, wird ihn Antonia gerne akzeptieren und eine solche Bekehrung als einen Erfolg für Qeynos werten. Sie möchte Lucan gestürzt sehen, so dass alle Bürger von Freeport die Möglichkeit erhalten, einen neuen Weg einzuschlagen, aber sie ist vorsichtig mit einem kostspieligen Krieg zwischen den Städten.

Obwohl sie von Natur aus freundlich und großzügig ist, hat Antonia Bayle einen extrem ausgeprägten Willen und weicht nicht zurück von dem, was sie als gut und richtig erachtet. Während sie in vielen Bereichen zu Kompromissen bereit ist, wird sie ihren Glauben an Gerechtigkeit nicht verhandeln. Sie ist eine bemerkenswerte Herrscherin, die sich den Respekt derjenigen um sie herum durch eine seltene Kombination aus Idealismus und Pragmatismus verdient hat, im Glauben, dass eine bessere Zukunft nur durch harte Arbeit und Einheit – wie auch den klugen Einsatz von Gewalt – möglich ist.

Lucan D’Lere

Lucan D'LereLucan D’Lere ist der böse Herrscher von Freeport. Er regiert Freeport von seiner schwebenden Festung Dethknell aus mit eiserner Hand und unbändigem Willen. Seine Herkunft und seine Vergangenheit scheinen hinter einer Wand aus Geheimnissen und Gerüchten verborgen zu sein; und jene die um seine Vergangenheit wissen, leben meist nicht lange genug um diese Geschichten zu erzählen. Manche Leute erzählen das Lucan in der Öffentlichkeit eine dunkle, gefährlich aussehende Rüstung trägt. Andere sagen dass er von ungewöhnlichen Orten kommt. Leider gibt es keine genaueren Information.

Lucan ist ein erfahrener, kampferprobter Führer einer großen Armee. Sein Gesicht ist von vielen Kämpfen gezeichnet, was Ihn älter wirken lässt als er eigentlich ist. Er hat eine sehr charismatische Ausstrahlung auf andere Leute, er bewegt sich wie ein sehr selbstsicherer und starker Führer. Seine tiefe und Klangreiche Stimme fesselt die Zuhörer seiner Reden, die er sehr flüssig und demonstrativ hält. Sein ganzes Leben arbeitet er nur auf ein Ziel hin – seine persönliche Macht zu Festigen und zu vergrößern. Um dieses Ziel zu erreichen versucht er alles um seinem Volk klarzumachen das er für Sie unverzichtbar ist. Und es ist wirklich so das sich Niemand seinem Einfluss entziehen kann. Genauso will es Lucan haben, und so hat er Freeport als seine Domäne erschaffen, um von hier aus seinen Einfluss auf die verschiedenen Rassen, die hier leben, weiter auszudehnen.

In seinen Reden schreibt Lucan häufig die Geschichte um, um sich selbst als Schlüsselfigur in epischen Schlachten und wichtigen Entscheidungen darzustellen, welche Freeport beeinflusst haben. Er redet immer wieder davon, dass er die Verantwortung für die Sicherheit seines Königreiches trägt, und davon das es nur durch seine Herrschaft Wohlstand für seine Bürger gibt.

Die meisten menschlichen Diktatoren wollen von Ihrem Volk geliebt werden, doch Lucan braucht das nicht. Er verlangt Respekt und totale Ergebenheit, jeder Aspekt seiner Persönlichkeit die nach Nähe und Zuwendung sucht, ist schon vor langer Zeit verschwunden. Lucan appelliert an den Patriotismus seines Volkes, spielt mit Ihrer Gier und Ihren Ängsten, aber er wird nie von Ihnen verlangen das Ihm positive Emotionen entgegen bringen. Ihn interessiert es nur die Stärke seines Volkes für seine eigenen Ziele zunutzen. Wenn er Erfolge seines Volkes lobt, dann verkündet er im selbem Atemzug das diese nur durch die Sicherheit möglich waren die seine Herrschaft mit sich bringt.

Obwohl er die meisten Religionen und Anhänger toleriert, lässt Lucan keine Möglichkeit aus die alten Götter schlecht zureden. Er nutzt die Abwesenheit der Götter, um sie als Schwache und Falsche Wesen darzustellen, die eigentlich gar keine echten Götter sind. Lucan hat kein Problem damit, sich selbst als Gott darzustellen, der weitaus mehr Anbetung verdient als die anderen, falschen Götter.

D’Lere nutzt jede Gelegenheit um der rivalisierenden Stadt Qeynos und deren Führerin Antonia Bayle schaden. Er stellt Sie als schwach, inkompetent und korrupt dar, was ihm dank der teilweise düsteren Vergangenheit der Familie Bayle auch gelingt. Obwohl er vor einem offenen Krieg bisher noch zurückschreckt, ist es sein Ziel Qeynos politisch und wirtschaftlich zu zerbrechen, um seinen Einfluss auf Qeynos ausdehnen zu können. Er hat aber für die Zukunft den Einsatz von Gewalt nicht ausgeschlossen, sollte es sich als Nötig erweisen.

Lucan ist ein Experte wenn es darum geht gerade soviel Wahrheit in seine Reden bringen, sodass sie glaubhaft auf sein Volk wirken, während er in Wirklichkeit Lügennetze aufbaut um sein Volk weiter an sich zubinden. D’Lere beginnt niemals eine Rede, wenn er vorher nicht genau geplant hat was er sagen will. Er erreicht Loyalität durch Angst und zeigt niemals ein Anzeichen von Schwäche. Aber es die kraftvolle und nachdrückliche Art mit der er spricht und mit der er die Menge in seinen Bann zieht. Das macht ihm zu einem sehr Effektiven Führer. Seine bevorzugte Redewendung (die er oft am ende einer Rede benutzt) ist „Stärke durch Einheit, Einheit durch Lucan!“